Fahrsicherheitstraining
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Letzte Aktualisierung:
 24. August 2010

 


 

Am  9. Mai 2009 führten unsere Maschinisten ein Fahrsicherheitstraining auf dem Sachsenring durch.
Hier wurde unter professioneller Anleitung geübt um auf verschiedene Extremsituationen des Straßenverkehrs richtig zu reagieren und Mensch und Maschine an seine Grenzen zu bringen.

Nach der Begrüßung durch den Instrukteur erfolgte eine theoretische Einführung.

Im praktischen Teil wurden Slalomfahrten, Bremstest aus verschiedenen Geschwindigkeiten und unterschiedlichsten Fahrbahnverhältnissen heraus absolviert.

Bei Notbremsungen konnte die Erfahrung gemacht werden, dass sich auch ein 15 t schwerer LKW um 360° drehen kann. Diese und weitere Situationen zu beherrschen war das Ziel der Ausbildung und ist mit Sicherheit gelungen.


Trainingsablauf

Um 8 Uhr erfolgte die Begrüßung durch unseren Instrukteur Ralf Rauschenbach, mit einer anschließenden theoretischen Einführung. Nach Beendigung dieser, wurde eine Besichtigungsfahrt auf der Grand Prix Strecke des Sachsenringes gemacht. Anschließend Übungen im Slalom fahren um die Hütchen. Danach wurde ein Bremstest bei verschiedenen Geschwindigkeiten beginnend mit 25 Km/h auf trockenem und nassem Belag sowie auf griffigen und Gleitbelag durchgeführt, bis zu einer Geschwindigkeit bis zu 50 Km/h. Nach vermehrten Übungen, zeigten sich erste Ausfallerscheinungen am Fahrzeug des 1.Zuges. Kurze Zeit später fiel LF 8/6 aus und musste schließlich von der Strecke geschoben werden. Der Mercedes-Service kam vor Ort. LF 8/6 musste schließlich in der Werkstatt verbleiben Jetziges Training nur noch mit LF 12/16. Dabei bremsen aus 50Km/h und Hindernis ausweichen (ABS). In der Zeit von 12-13 Uhr erfolgte eine theoretische Unterweisung: Bremsen auf Gefällestrecken und in Kurven. Danach kam die wohlverdiente Mittagspause. Nach dem Mittag wurde die vorher erlernte Theorie in die Praxis umgesetzt, das Bremsen und Ausweichen auf Gefällestrecken (nasser Gleitbelag). Ab 15 Uhr Übungen auf der Kreisbahn (bremsen in der Kurve, Einfahren mit verschiedenen Geschwindigkeiten in eine Kurve). Am Ende wurde noch eine Notbremsung mit der Handbremse (Federspeicher) herbeigeführt, wobei einige 360 Grad Dreher zustande kamen. Gegen 16 Uhr war schließlich schon das Abschlussgespräch mit dem Instruktor und die Übergabe der Teilnahmeurkunden. Nach Beendigung des Fahrsicherheitstraining, erlebten alle noch eine recht lustige Heimfahrt.

 

 


Erste Instruktionen an die Maschinisten
 


LF 8/6 und LF 16/12 noch voll funktionstüchtig
 


Nach Ausfall von LF 8/6 vom Parcours geschoben
 

Bremsen aus verschiedenen Geschwindigkeiten mit verschiedenster Fahrbahnbeschaffenheit, sowie der Slalom um die Plastikhütchen